11. April 2020 / COVID-19 / Datenschutz
Mitteilung INAI/116/2020, herausgegeben am 11. April 2020 vom Nationalen Institut für Transparenz, Informationszugang und Schutz personenbezogener Daten (INAI).
In Mexiko wurden betrügerische Kampagnen aufgedeckt, bei denen sich die Täter als Regierungsbehörden ausgeben, um Falschinformationen zu verbreiten und die durch COVID-19 ausgelöste Verunsicherung auszunutzen, um Menschen zu betrügen.
Zu den Techniken, mit denen Menschen getäuscht werden, gehören:
- Massenversand von schädlichen Dateien mit dem Betreff „WICHTIGE INFORMATIONEN ZU COVID-19“ („INFORMACIÓN IMPORTANTE DE COVID-19“).
- Es fordert die Einlösung wöchentlicher Gutscheine für Lebensmitteleinkäufe während der Gesundheitskrise und leitet den Nutzer auf Websites weiter, die mit Werbung finanziert werden.
- Es fordert Bitcoin-Überweisungen für Nutzer virtueller Währungen an.
Das INAI rät zu äußerster Vorsicht und gibt folgende Empfehlungen heraus, um nicht Opfer von Cyberkriminellen zu werden:
- Seien Sie wachsam, um Versuche von Cyberkriminellen zu erkennen und zu ignorieren, die versuchen, Betrug zu begehen oder Falschmeldungen zu verbreiten.
- Klicken Sie nicht auf Links in E-Mails oder SMS aus unbekannten Quellen – oder selbst aus vertrauenswürdigen Quellen –, und laden Sie keine darin enthaltenen Dateien herunter, es sei denn, Sie sind sich sicher, dass die Nachricht echt ist.
- Ignorieren Sie Nachrichten, in denen nach persönlichen Daten gefragt wird.
- Seien Sie vorsichtig bei E-Mails, die einen alarmierenden Ton anschlagen und sofortiges Handeln fordern oder Impfstoffe oder Heilmittel gegen COVID-19 anbieten.
- Seien Sie auf der Hut vor betrügerischen Spenden oder Crowdfunding-Kampagnen.
- Verwenden Sie mehrschichtige Sicherheitssoftware, die einen Anti-Phishing-Schutz umfasst.
- Geben Sie den Benutzernamen und das Passwort nur ein, wenn die Verbindung sicher ist.
Besuchen Sie die Microsite„Secured Personal Data COVID-19“, auf der Ihre Rechte zum Datenschutz klar und präzise erläutert werden.

