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COVID-19: Der Missbrauch personenbezogener Daten durch Gesundheitseinrichtungen wird mit Sanktionen geahndet


25. April 2020 / COVID-19 / Datenschutz und Privatsphäre

 

Das Nationale Institut für Transparenz, Zugang zu Informationen und Schutz personenbezogener Daten (INAI) wies darauf hin, dass der Missbrauch personenbezogener Daten, die von Gesundheitseinrichtungen zur Behandlung von COVID-19-Fällen erhoben wurden, je nach betroffenem Sektor zu verwaltungsrechtlichen und finanziellen Sanktionen führt.

 

Francisco Javier Acuña Llamas, Vorsitzender der INAI, erklärte, dass während des Gesundheitsnotstands das Recht auf Zugang zu öffentlichen Informationen und der Schutz personenbezogener Daten nicht außer Acht gelassen werden dürfen. Darüber hinaus betonte er, dass der Gesundheitssektor die größte Verantwortung bei der Bewältigung der Gesundheitskrise trage und dass es seine Pflicht sei, öffentliche Informationen bereitzustellen, die der Gesellschaft Sicherheit und Vertrauen vermitteln.

 

Er wies darauf hin, dass die Einrichtungen Listen mit COVID-19-Patienten und Verdachtsfällen erstellt hätten und dass diese Listen zwar als anonymisierte Daten zur Untersuchung des Pandemieverlaufs dienen könnten, aber auch gefährlich sein könnten, wenn für solche Situationen keine ordnungsgemäß umgesetzten Protokolle vorlägen.

 

Kommissarin Román Vergara wies ihrerseits darauf hin, dass es sich bei den erhobenen personenbezogenen Daten um sensible Daten handele, da sie den Gesundheitszustand der Personen beträfen; daher müsse bei jeder Datenverarbeitung zur Verhinderung der Ausbreitung von COVID-19 deren Sicherheit gewährleistet sein.

 

Die offizielle Mitteilung des INAI (160/20) finden Sie unter diesem Link:

http://inicio.ifai.org.mx/Comunicados/Comunicado%20INAI-160-20.pdf